Das sagt der/die Veranstalter:in:
Ein Gemälde entsteht
Nicht nur Kinder lieben Schleim, es ist auch ein Internetphänomen. Millionen Menschen schauen Videos, in denen glänzende, zähe Massen geknetet, gezogen oder zerdrückt werden – oft als entspannender »ASMR-Moment«. Die Künstlerin Anik Lazar nimmt dieses Phänomen zum Ausgangspunkt ihrer Malerei.
Für ihre Slime Studies fotografiert sie Spielzeugschleim, intelligente Knete und andere weiche Materialien – geknetet, geworfen oder an Wände gedrückt. Formen, die in Wirklichkeit nur Sekunden existieren, überträgt sie anschließend in sorgfältig gemalte Bilder. So werden flüchtige Bewegungen zu dauerhaften, fast körperlichen Formen auf der Leinwand. Die rosigen, glänzenden Gebilde erinnern zugleich an Haut, Kosmetik oder technische Stoffe. Lazar interessiert sich dafür, wie solche Materialien zwischen Körper, Technik und Konsumkultur pendeln – vom Kinderspielzeug bis zum Wellness-Trend.
Aus einem digitalen Trend entstehen so Bilder, die überraschend ruhig und dauerhaft wirken. Über den Zeitraum des »Mannheimer Sommer« verlegt die Künstlerin Anik Lazar ihr Atelier auf das Festivalgelände und malt ihr bisher größtes Bild aus der Serie SLIME STUDIES auf einem Bildgrund, der am Gebäude des OPAL aufgespannt wird. Hier kann man von Tag zu Tag beobachten, wie ein Bild entsteht.
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