Auf „Ricochet“, dem dritten Album von Snail Mail, das am 27. März 2026 erscheint, kehrt Lindsey Jordan zurück, um sich als Songwriterin ihrer Generation zu behaupten, klar und ehrlich wie eh und je. Die Zeit ist vergangen, aber sie ist nach wie vor eine sensible Seele, und ihre scharfsinnige Selbstbeobachtung verbindet sich hier mit neu gewonnener Weite, hypnotischen Melodien und kunstvoll arrangierten Streicherklängen. Während sie „Ricochet“ schrieb, beschäftigte sich Jordan intensiv mit Themen, die sie zuvor verdrängt hatte, nämlich dem Tod und dem, was danach kommt.
Jordans frühe Musik befasste sich hauptsächlich mit Herzensangelegenheiten, ein Gebiet, das sie auf „Ricochet“ zu überwinden versuchte. „Misery feels safe to write about because I am good at it“, sagt sie, „but I’m not bathing in my own agony anymore.“ Den Schmerz von allem zu spüren und dann nichts mehr zu spüren, ist ein einsamer Widerspruch. „Ricochet“ ist ein Album darüber, in diesem Strudel gefangen zu sein, aber Jordans Musik war noch nie so transzendent. Der leuchtende Opener „Tractor Beam“ wird von klirrenden Gitarren angetrieben, handelt aber letztendlich von Dissoziation und dem „feeling othered while acknowledging that you’re spending a lot of your time and energy figuring out how to float away“.
Die 11 Songs sind geprägt von der Angst, das Leben aus den Fingern gleiten zu sehen, sowie von der Verletzlichkeit, tief und nicht nur flüchtig zu lieben. Letztendlich ist „Ricochet“ ein Album darüber, zu erkennen – und zu akzeptieren –, dass sich die Welt weiterdreht, egal was in deinem kleinen Leben gerade passiert.
Preisinformation:
VVK: 28€ zzgl. Gebühren
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