Sport – ein Thema, zwei Zeitschichten. Sowohl im jüdischen Displaced-Persons Lager Föhrenwald als auch in der späteren Heimatvertriebenen-Siedlung Waldram nahm die körperliche Betätigung eine zentrale Rolle für das Gemeinschaftsgefühl und den Neuanfang im Alltag ein.
Hintergründe und Motivationen waren jedoch in beiden Zeitschichten sehr verschieden. Neben allgemeinen körperlichen Aktivitäten in den jeweiligen Zeitschichten umfasst die multimediale und interaktive Ausstellung auch einzelne Sportler-Biografien. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Sport als Überlebensmittel, als Motor für Integration und Toleranz.
Neben den organisierten Leibesübungen nimmt die Ausstellung auch das inoffizielle, spontane Sporttreiben in den Blick. Sie befasst sich mit der Fußballweltmeisterschaft 1954, der Sportinfrastruktur und -ausrüstung sowie der Bedeutung von Körperlichkeit für die Holocaust-Überlebenden und Heimatvertriebenen.
21. September 2025 bis 6. September 2026
Zu den Öffnungszeiten des Museums und im Eintrittspreis enthalten:
Preisinformation:
Im Museumseintrittspreis enthalten (6€ p. P.)
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