Wir alle verwenden im Alltag Wörter wie: Das ist gut, schlecht, oder sogar böse. Aber was genau meinen wir damit? Ist Lügen schon etwas Böses, oder doch nur etwas Schlechtes? Der Leipziger Philosoph Sebastian Rödl hat ein Buch darüber geschrieben, in dem er meint: Um das Gute verstehen wollen, müssen wir den Unterschied zwischen dem Bösen und dem Schlechten verstehen. Das führt uns hinaus aus dem Kontext des Natürlichen und hinein in den Kontext des spezifisch menschlichen Lebens. Wir fragen beim Autor nach, was das heißt und was das für unsere Idee des Guten bedeutet.
Sebastian Rödl studierte Philosophie, Musikwissenschaft, Germanistik und Geschichte in Berlin und Frankfurt am Main. Seit 2005 ist er Professor für Philosophie, zunächst in Basel und seit 2012 in Leipzig. Gegenstand seiner systematischen Arbeit ist die Natur des menschlichen Denkens und Handelns.
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Das Gespräch führen Annika Schadewaldt und Christian Lamp. Eintritt frei.
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Der Thomasius Club ist eine offene Gesprächsrunde, die Wissenschaftler*innen einlädt und zu aktuellen Themen ihrer Forschung befragt. Das Programm des Thomasius Clubs wird von einer kleinen Gruppe Aktiver sorgfältig ausgewählt und beschlossen.Seinen Namen trägt der Thomasius Club in Erinnerung an den Leipziger Philosophen und Rechtsgelehrten Christian Thomasius, der im Jahr 1688 seine Monatsgespräche zu veröffentlichen begann. An die Idee dieser Zeitschrift, in deutscher Sprache wissenschaftliche Inhalte zu vermitteln, schließt auch der Thomasius Club an. Die ca. einstündigen Gesprächsrunden werden als Podcast für Interessierte bereitgestellt (http://www.thomasius-club.de).
Unterstützt von L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, der UB Leipzig und dem Institut für Kulturwissenschaften Leipzig.
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