37. Türkische Filmtage
Der Wissenschaftler Traugott Fuchs verlässt 1934 das nationalsozialistische Deutschland und findet Zuflucht in der Türkei. Anders als viele seiner Zeitgenossen bleibt er auch nach dem Ende des Krieges in seiner neuen Heimat, wo er über fünfzig Jahre an Universitäten lehrt und ein reiches Erbe aus sprachwissenschaftlichen Arbeiten, tausenden Skizzen, rund 400 Gemälden sowie zahlreichen Tagebüchern und Briefen hinterlässt. Der Dokumentarfilm zeichnet das Porträt eines idealistischen und sensiblen Mannes, der zugleich mit Depressionen rang, die möglicherweise im Zusammenhang mit einer unerfüllten Liebe standen.
Türkei 2024 | Dokumentarfilm | 46 Min. | Deutsch mit türk. Untertiteln. Regie: Dirk Schäfer
Zehn Tage lang präsentieren die 37. Türkischen Filmtage 2026 München im Royal Filmpalast und im Gasteig HP8 Spiel- und Dokumentarfilme sowie Kurzfilme. Sie erzählen von Fluchten aus der Realität, von Ungleichheit und Solidarität, vom Frausein und Muttersein, von der Kraft der Kunst und der Fantasie. Sie geben Einblick in das, was die Gesellschaft derzeit bewegt, und in die turbulenten Jahre ihrer Geschichte. Berührend, bewegend und oft mit einer gehörigen Prise Humor!
Mehr Informationen unter tuerkischefilmtage.de
SinemaTürk Filmzentrum e.V. und Filmstadt München e.V.
Preisinformation:
https://pickaseat.de/de-de/cinema/traugott#
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