In ihrer Einzelausstellung setzt sich die Bildhauerin mit Mechanismen des Wegsehens und Ausblendens in unserer Gesellschaft auseinander. Ihre Arbeiten greifen das rechtliche Konzept der „passiven Bewaffnung“ auf, das das Mitführen alltäglicher Schutzgegenstände bei Demonstrationen kriminalisiert, und machen sichtbar, wie staatliche Ordnung Wahrnehmung lenkt und Selbstschutz im öffentlichen Raum reguliert.
In Installationen aus Holzreliefs, Marketerien und Teigabdrücken verbindet die Künstlerin traditionelle Handwerkstechniken mit Fragen zu Selbstschutz und Protest und zeigt, wie alltägliche, dem Privaten zugeschriebene Handlungen im öffentlichen Raum politische Bedeutung annehmen.
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