Die Opfer der NS-»Euthanasie«-Morde gehören bis heute zu den vergessenen Opfern der NS-Gewaltherrschaft. In München stellen die zweitgrößte Opfergruppe dar. Bis heute wissen viele betroffene Familien nur wenig über Recherchemöglichkeiten. Das möchte die Gedenkinitiative für NS-»Euthanasie«-Opfer mit diesem Podium ändern.
Angehörige erzählen von ihren ermordeten Verwandten, ihrer oft schwierigen Recherche und ihren Formen des Gedenkens.
Im Anschluss gibt es Raum für persönliche Gespräche und erste Beratung zur Recherche.
HISTORISCHE EINFÜHRUNG
Prof. Dr. Michael von Cranach, Psychiater
PODIUM
Dr. Barbara Baum, Nichte eines Opfers der dezentralen »Euthanasie«
René Eder, Angehöriger eines Opfers von Vorbeugehaft in Auschwitz
Dr. Georg Emmerling, Neffe eines Opfers der Hungerkost
Helene Leitner, Enkelin eines Opfers der »Aktion T4«
MODERATION
Dr. Sibylle von Tiedemann, Historikerin
GRUSSWORTE
Thomas Schwarzenberger, Bezirkstagspräsident von Oberbayern
Prof. Dr. Peter Brieger, Ärztl. Direktor, kbo-Isar-Amper-Klinikum Region München
Mirko Bialas, Geschäftsführer der Münchner Psychiatrie-Erfahrenen (MüPE) e. V.
Schirmherr: Dominik Krause, 2. Bürgermeister der Landeshauptstadt München
Idee und Konzeption
Gedenkinitiative für NS-»Euthanasie«-Opfer
Rechtlicher Veranstalter
Arbeitsgemeinschaft für Kultur und Gesellschaft e. V.
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