FOTO: © Sommerblut Kulturfestival

Wer hat meinen Vater umgebracht

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Darum geht’s

„Wer hat meinen Vater umgebracht“ verbindet politisches Theater mit digitaler Medienkunst und inklusiven Arbeitsweisen. Basierend auf dem preisgekrönten Roman von Édouard Louis verknüpft die Inszenierung persönliche Biografie mit messerscharfer soziologischer Analyse. In klarer, unnachgiebiger Sprache wird gezeigt, wie politische Entscheidungen Lebensläufe prägen. Die soziale Realität, die Louis beschreibt, spiegelt dabei aktuelle Entwicklungen in Deutschland wider, vom Abbau sozialer Sicherungssysteme bis hin zur wachsenden gesellschaftlichen Spaltung.

 

Darum musst du rein

Vier Schauspielende in einem ständigen Wechsel zwischen Opfer-, Täter- und Zeug*innenrollen machen sichtbar, wie tief soziale Herkunft und ökonomische Gewalt in uns verankert sind .. Die Inszenierung macht die harten Fakten politischer Verantwortung sinnlich erfahrbar und schafft einen Ort kollektiver Verantwortung. Hier wird Solidarität nicht nur als Wort, sondern als einziges utopisches Mittel begriffen, um die Spirale unterdrückender Gewalt endlich zu durchbrechen.

 

Pssst!

Édouard Louis gilt als einer der wichtigsten jungen Intellektuellen Frankreichs. Seine Texte sind radikal ehrlich und beschreiben die wachsende gesellschaftliche Spaltung. Diese Produktion verleiht  Louis’ Texten eine neue Aktualität und Dringlichkeit, die in der für Björn Gabriel typischen Live-Film-Theater-Ästhetik sinnlich erfahrbar wird.

 

Hinweise

Rechte am Werk: Wylie agency / Aufführungsrechte für die dt. Übersetzung: Fischer Verlag

Location

Organizer | Festival

Hol dir jetzt die Rausgegangen App!

Sei immer up-to-date mit den neuesten Veranstaltungen in Köln!