Wie die USA sich verändern und was das für Europa bedeutet - Gesprächsabend mit Klaus Brinkbäumer
Auch im zweiten Jahr seiner zweiten Amtszeit hält Donald Trump die Welt in Atem. Der Kurs seiner Administration hat massive Auswirkungen weit über die Landesgrenzen hinaus. Ausgehend von den Beobachtungen des langjährigen USA-Korrespondenten Klaus Brinkbäumer richten wir den Blick auf zentrale Trends und Konfliktlinien der amerikanischen Politik. Seine Gespräche im ganzen Land liefern Einblicke in tiefe gesellschaftliche Gräben und zeugen vom Misstrauen gegenüber demokratischen Institutionen und dem politischen System. Gemeinsam mit Brandon Bohrn diskutiert er, wie die USA sich verändern und was das für Europa bedeutet. Nicht zuletzt geht es auch um eine persönliche Perspektive: Wie erleben Menschen, die Amerika seit vielen Jahren verbunden sind, den derzeitigen Wandel? Wie verändert sich dieser Tage der Blick auf die USA – und auf das transatlantische Verhältnis?
Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit:
Klaus Brinkbäumer ist Autor, Moderator und Filmemacher. Er war bis April 2024 Programmdirektor des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und von 2015 bis 2018 Chefredakteur des SPIEGEL und Herausgeber von SPIEGEL ONLINE. Seit dreißig Jahren ist er den USA eng verbunden. Seit seinem Studium an der University of California, Santa Barbara, war er regelmäßig dort und verfolgte fasziniert und kritisch das politische und kulturelle Leben. 2007 wurde sein Lebenstraum wahr, und er ging als Korrespondent des SPIEGEL nach New York. Klaus Brinkbäumer gewann u. a. den Egon-Erwin-Kisch-Preis, den Henri-Nannen-Preis, den Deutschen Reporterpreis und wurde 2016 Chefredakteur des Jahres. Gemeinsam mit Rieke Havertz hostet er den DIE ZEIT Podcast „OK, America?“. Sein neuestes Buch Der amerikanische Albtraum ist am 11.03.2026 bei S. Fischer erschienen.
Brandon Bohrn ist Experte für die US-amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik, die US-Politik und -Gesellschaft sowie die transatlantischen Beziehungen bei der Bertelsmann Stiftung. Zuvor war er Teil des transatlantischen Teams der Bertelsmann Foundation in Washington, D.C., wo er drei Jahre lang den jährlichen Bericht Transatlantic Trends mitverfasste. Als Fulbright- und DAAD-Stipendiat sammelte er akademische und berufliche Erfahrungen auf beiden Seiten des Atlantiks, unter anderem durch seine Tätigkeit im außenpolitischen Stab eines US-Senators sowie in den politischen Abteilungen des US-Generalkonsulats in Düsseldorf und der US-Botschaft in Berlin. Er absolvierte das TransAtlantic Masters Program (TAM) in Politikwissenschaft an der University of North Carolina at Chapel Hill und der Humboldt-Universität zu Berlin und ist zudem Absolvent von The Citadel, The Military College of South Carolina.
Rika Althoff ist Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie und Politikwissenschaft der Technischen Universität Dortmund. Sie besitzt einen Bachelor-Abschluss in Angewandter Literatur- und Kulturwissenschaft mit den Nebenfächern Politikwissenschaft und Geschichte sowie einen Master-Abschluss in Philosophie und Politikwissenschaft. In ihrer Forschung konzentriert sie sich auf Fragen an der Schnittstelle von Umwelt-, Friedens- und Sicherheitsbelangen – wobei sie politische Theorie mit interdisziplinären Ansätzen in die Friedens- und Konfliktforschung einbindet. In ihrer Lehrtätigkeit sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudium befasst sie sich regelmäßig mit Themen rund um die Europäische Union im 21. Jahrhundert, internationale Beziehungen und internationale Organisationen.
Die Plätze werden nach dem first come, first served Prinzip vergeben. Bitte reservieren Sie nur so viele Plätze, wie Sie benötigen.
Sie müssen Ihr Eventbrite-Ticket nicht ausdrucken. Der Name, unter dem Sie Ihre Tickets reserviert haben, reicht für den Einlass aus.
Die Veranstaltungslocation ist barrierefrei zugänglich.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem AmerikaHaus NRW, Auslandsgesellschaft.de, Europe Direct Dortmund, und der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund.
Diese Veranstaltung wird durch das Auswärtige Amt unterstützt.
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