FOTO: © Archiv Museum Reinickendorf / Wikimedia Commons

10. Tegeler Geschichts-Sonntage: „Wladimir Lindenberg im KZ und in Heiligensee“ - Szenische Lesung mit Claudia J. Bauer und Meinhard Schröder

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Wladimir Lindenbergs Geschichte geht weiter!

Knapp der Erschießung durch die Bolschewiki entgangen, floh Wladimir Lindenberg 1918 nach Deutschland. - Vier Jahre erlitt er das KZ. In Berlin wurde er ausgebombt und errichtete mit Freunden barackenartige Notunterkünfte in der Beyschlag-Siedlung (Schulzendorf). Hier erlebte er das Kriegsende und den Einmarsch der Roten Armee. Als Arzt fühlte er sich verantwortlich für die hungernden Alten, Frauen und Kinder von Heiligensee und beschaffte auf abenteuerliche Weise Lebensmittel aus dem Umland.

Die sowjetische Besatzungsmacht verpflichtete ihn in die Gesundheitsverwaltung ihrer Zone.

Von 1947 bis 1959 arbeitete er als Arzt speziell für Hirnverletzte im Spandauer Waldkrankenhaus. Neben seiner Privatpraxis in seiner Baracke weitete er danach seine Tätigkeit als spiritueller Lehrmeister, Autor und Künstler aus. Aber er bewahrte ein dunkles Geheimnis.

Claudia Johanna Bauer, arbeitet seit 2000 in Berlin als Autorin, Dozentin und Literaturcoach. Sie leitet verschiedene Literaturprojekte und betreut die Lesereihe „Lesezeichen“.

Meinhard Schröder entwickelt und organisiert seit 2013 die jährlichen Tegeler Geschichts-Sonntage mit vielen Beiträgen zur Ortsgeschichte.

Eine Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Tegel (gwt).

Gefördert durch die Dezentrale Kulturarbeit Reinickendorf.

Preisinformation:

Eintritt: 6€ / erm. 4€

Location

Humboldt-Bibliothek Karolinenstr. 19 Berlin Berlin
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