Nominiert für den Mülheimer Dramatikpreis 2026: "DRUCK!" von Arad Dabiri
An äußerer Handlung passiert nicht viel in Arad Dabiris „DRUCK!“ außer Auf-der-Parkbank-sitzen und quatschen, auf ein Gerichtsurteil warten und noch eine Demo organisieren, die – Reizthema Migrationspolitik – leider böse aus dem Ruder läuft. Trotzdem bleibt es dank der vier gut geerdeten Jungs und nicht zuletzt Schwester Shirin immer spannend. Als Frau muss sie noch ein bisschen pragmatischer und tougher sein als die vier. Mit Diskussionen über Integration oder kulturellen Heimatgefühlen hält sie sich gar nicht erst auf: „Hier anpassen und besser leben. That’s it.“ Dabiri musste für sein Stück übrigens nicht recherchieren: „Diese Typen und was sie reden und denken, das kenne ich sehr gut.“ (Franz Wille)
DRUCK!
Arad Dabiri
Inszenierung des Nationaltheater Mannheim
Mit: Shirin Ali, Caleb Felder, Bariş Özbük, David Smith, Tamer Tahan
Regie: Ayşe Güvendiren
Bühne: Theresa Scheitzenhammer
Kostüm: Oktavia Herbst
Licht: Ronny Bergmann
Musikalische Leitung und Sounddesign: Torsten Knoll
Dramaturgie: Franziska Betz
Entstanden im Rahmen des Drama Lab der Wiener Wortstaetten
Alle Infos zum Stück und dem gesamten Programm der 51. Mülheimer Theatertage unter: stuecke.de
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