Ellen Auerbach (1906–2004) zählt zu den bedeutenden Fotografinnen der Avantgarde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit Grete Stern (1904–1999) entwickelte sie neue Formen der Porträt- und Werbefotografie. 1933 emigrierte sie nach Tel Aviv und lebte seit 1937 in den USA. Fotoexpeditionen führten sie nach Mittel- und Südamerika und nach Europa. Später arbeitete Ellen Auerbach auch als Lerntherapeutin.
Anlässlich des 120. Geburtstag von Ellen Auerbach präsentiert die Bibliothek der Akademie der Künste ausgewählte Objekte aus ihrer Nachlassbibliothek, die bislang noch weitgehend unbekannt ist. Zu entdecken gibt es vor allem Kunstbände, Widmungsexemplare und weitere Raritäten aus ihrer Bibliothek.
Das Ellen-Auerbach-Stipendium der Akademie der Künste ist ein Förderstipendium im Bereich der internationalen Fotografie; es wurde erstmals 2006 anlässlich des 100. Geburtstags der Künstlerin verliehen und wird aus Mitteln ihres Nachlasses finanziert.
Treffpunkt: Foyer des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz