Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran machen erneut deutlich, dass die Abhängigkeit von fossilen Energien keine Sicherheit schafft, sondern Konflikte verschärft, Märkte destabilisiert und weltweit die Preise in die Höhe treibt. Besonders im Globalen Süden führen diese Entwicklungen zu massiven Versorgungsengpässen, doch auch hier sind die Folgen längst spürbar.
Gleichzeitig entsteht international Bewegung: So richtet Kolumbien Ende April die erste Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien aus. Dort kommt eine „Allianz der Willigen” zusammen, um konkrete Schritte in Richtung eines postfossilen Zeitalters zu vereinbaren.
Europa steht dabei vor einer doppelten Herausforderung: zunehmende Klimakatastrophen und eine fragile Energieversorgung im Kontext geopolitischer Krisen – von der Ukraine bis zum Nahen Osten. Dennoch setzen politische Antworten in Deutschland und Europa weiterhin auf fossile und riskante Technologien wie Fracking und Atomkraft.
Dabei liegt die Alternative auf der Hand: Erneuerbare Energien sind nicht nur klimafreundlich, sondern auch krisensicher, denn Sonne und Wind lassen sich nicht blockieren.
Wie kann also eine sozial gerechte und ökologische Energiewende gelingen, die gleichzeitig eine Antwort auf geopolitische Krisen und den politischen Rechtsruck ist?
Darüber wollen wir gemeinsam diskutieren und sowohl Perspektiven aus Politik und Bewegung zusammenbringen als auch konkrete Ansätze für eine zukunftsfähige Energiepolitik zu entwickeln.
Podiumsgäste:
Moderation: Linda Schneider - Referentin für Internationale Klima- und Energiepolitik, Heinrich-Böll-Stiftung
Die Podiumsdiskussion wird ins Deutsche, Englische und Spanische simultanübersetzt.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation von medico international und der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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