Anat Even, FR 2026, hebr./engl. OmeU
Ein weites Feld, klarer Himmel, ein Grenzverlauf. Dann ein Bombeneinschlag in die Stadt dahinter. Der tatsächliche Schrecken, die Vertreibung und Zerstörung des palästinensischen Lebens durch die israelischen Raketen könne nicht greifbar werden, wenn sie Gaza nur aus der Distanz betrachte, wirft ein Freund Anat Even in ›Effondrement‹ vor. Die israelische Filmemacherin sucht ihrer Ohnmacht zu entkommen und fährt entlang der Grenze die äußeren Konfliktlinien ab, um die inneren offenzulegen. Sie ringt mit sich, reflektiert mit dem Freund, der die Korrespondenz schließlich abbricht, zeichnet auf: Ein am 7. Oktober zerstörter Kibbuz, die Maschinerie des Vergeltungskrieges, Trecker, die immer noch das Land bestellen, eine Versammlung radikaler Siedler*innen, Vögel, verängstigt durch den Bombendonner, der über dem ganzen Film dröhnt. Zu Gast: Ariel Cypel (Co-Autor)
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