FOTO: © Shirley Clarke

Ornette: Made in America

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Shirley Clarke, US 1985, 77 min, engl. OF

Shirley Clarkes Film aus dem Jahr 1985 ist weit mehr als eine gewöhnliche Biografie; er ist ein visuelles und akustisches Experiment, das der radikalen Ästhetik seines Protagonisten gerecht wird.

Der Film verwebt Archivaufnahmen, Interviewszenen und Konzertmitschnitte zu einem dichten Porträt des Saxofonisten Ornette Coleman, dem Wegbereiter des Free Jazz. Im Zentrum steht die Eröffnung des Caravan of Dreams in Fort Worth, Colemans Heimatstadt. Clarke nutzt innovative Schnitttechniken und Videoeffekte, um Colemans Theorie der »Harmolodics« filmisch zu übersetzen. Dabei wird deutlich, wie Coleman gesellschaftliche Grenzen und musikalische Konventionen sprengte. Der Film zeigt ihn nicht nur als Musiker, sondern als visionären Denker, dessen Einfluss bis heute in der Avantgarde nachhallt. Ein visuelles und akustisches Erlebnis, das den Geist der Improvisation perfekt einfängt.

Im Anschluss: Party mit Laetizia + ASSISTANT DJ

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Slot Club

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