FOTO: © © ManuelMeza / © G2_lennart.pimpl / © Klaus / © JuliWang

SOMEBODY@MASCHINENHAUS 26 // DANCE, DINNER & TALK // Signatures – Claudia Küppers & Antonia Koluiartseva / Stumme Radierungen – Unbeschrieben – Ying Xiao

Das sagt der/die Veranstalter:in:

DANCE, DINNER & TALK

Dance, Dinner & Talk mit Claudia Küppers & Antonia Koluiartseva / Ying Xiao / Tabea Jung & der IG Tanz Ein Abend der Raum schafft für Austausch und Begegnung

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19:30 Uhr // Signatures (Claudia Küppers & Antonia Koluiartseva)

Claudia Küppers und Antonia Koluiartseva forschen zum Tanz als „Schrift im Raum“. Ausgehend von Mustern, Patterns, Schriftarten und deren graphischer Darstellung entsteht mittels Improvisation eine fein-poetische und dennoch expressive persönliche Signatur, eine körperliche Signatur im Raum, eine Tanz-Schrift. Die tänzerischec Signatur von Antonia Koluiartseva folgt ihrer musikalischen Intuition und ist in ihrem Ausdruck zugleich zutiefst sensitiv und spielerisch. Die Musik folgt dem Tanz als abstraktes Narrativ, das Anlass, Kontrast und Inspirationsquelle zugleich ist, sich mal antizipativ, mal abwartend, mal illustrativ zum Tanz verhält. Dies mündet in einem Tanz-Solo, das oszilliert zwischen dem ästhetischen Ausdruck des Tanzes, der Musik und des Raumes.

Idee & Choreografie: Claudia Küppers // Tanz & Choreographie: Antonia Koluiartseva // Musik: Henry Purcell: A Ground in Gamut, 2 Henry Purcell: Chaconne in G minor, 3 Henry / Purcell: Suite in A minor / Saraband, 4 Jean-Philippe Rameau: Suite in G major / Les Sauvages // Projektassistenz: Fotos: Landscape Manuel Meza / Portrait: Alexandra Rumyantseva // Dauer: 15 min

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Stumme Radierungen – Unbeschrieben (Ying Xiao)

In „Stumme Radierungen – Unbeschrieben“ begibt sich der Performer auf eine körperliche Spurensuche. Das Projekt thematisiert die Geschichte der sogenannten „Trostfrauen“ und fragt nach der Einschreibung von Gewalt in den Körper. Hierbei verschmelzen die tiefe, kontrollierte Atmung des koreanischen Tanzes(Diese Gemeinschaft lebt vor allem im nordöstlichen China (insbesondere Yanbian) sowie auf der koreanischen Halbinsel (Nord- und Südkorea) und die rhythmische Kraft des Wa-Tanzes mit zeitgenössischer Choreografie. Das Stück bricht mit linearen Erzählweisen und schafft einen Raum der kollektiven Erinnerung, in dem das Publikum eingeladen ist, eine eigene Beobachterposition einzunehmen. Es ist eine Auseinandersetzung mit der Zerbrechlichkeit und Stärke von Frauen in Kriegszeiten und stellt die dringende Frage: Wie können wir heute aktiv den Frieden bewahren? In einer Zeit globaler Eskalationen wird der Körper zum Ort des Widerstands gegen das Vergessen.

Choreografie: Ying Xiao // Tanz: Shuang Liang // Musik: Sin // Film: Guo Ke // Fotos: Karl // Dauer: 12 min // Alter: ab 16 // Unterstützung: TanzFaktur Köln (Residenz) / Stadtbibliothek Essen / Chinese „Comfort Woman“ History Museum (Dokumentarmaterial)

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Project G2 or Post Traumatic Femtasy (Tabea Jung) 

Project G2 oder Post Traumatic Femtasy“ ist ein intimes Duett der Choreografin Tabea Jung, das weibliches Begehren als kraftvolle, sinnliche und zugleich verletzliche Suchbewegung erfahrbar macht. Im Spannungsfeld von patriarchalen Prägungen, Scham und den Bildwelten pornografischer Narrative entsteht die Frage, wie sich diese Lust nach Jahrhunderten der Unterdrückung neu denken und erleben lässt.

Choreografie / Konzept: Tabea Jung // Tanz: Shauna Fischer, Merel Bastiaans // Musik: Béla Baumann // Kostüm: Hannah Creak // Fotos: Lennart Pimpl // Dauer: 20 min // Förderer: unterstützt von Tanzhaus NRW

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URSPRUNG | Origin (Ying Xiao)

Ursprung“ ist eine choreografische Begegnung zwischen chinesischem klassischem Tanz und zeitgenössischem Tanz. Ausgehend von Punkt, Linie und Fläche untersucht das Stück den Anfang des Menschen und die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft. Es stellt eine grundlegende Frage: Wer bin ich, wenn ich zum Ausgangspunkt zurückkehre?

Choreografie, Konzept, Kostüm: Ying Xiao // Tanz: Matilde Bottigelli / Ying Xiao // Assistenz: Shuang Liang / Musik: ”Uni Rec” Alva Noto // Foto: Juli Wang Dauer: 7min // Musik: Uni Rec”Alva Noto

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somebody@maschinenhaus 26 ist ein Projekt der IG Tanz Essen, koproduziert mit dem Maschinenhaus Essen im Rahmen der Mittelzentren Förderung Tanz und Performance und gefördert durch die Allbaustiftung Essen.

 

 

 

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