FOTO: © ©Ralf Deinl / ©Ke-Chieh Liu

SOMEBODY@MASCHINENHAUS 26 // EIN ABEND MIT: Grid : drift – Frederico Mendes Teixeira // Lagom – Cheng-Yang Peng

Das sagt der/die Veranstalter:in:

EIN ABEND MIT FREDERICO MENDES TEIXEIRA UND CHENG-YANG PENG

 

19:30 Uhr // Grid : drift (Frederico Mendes Teixeira)

 

„Du kennst die Regeln nicht, aber du verstehst das Spiel.“ Dies ist der Ausgangspunkt von Grid : drift. Drei Tänzerinnen und Tänzer verwandeln die Bühne in ein sich verschiebendes Feld aus Linien, Kreuzungen, Spiralen und Gittern, die bunte Muster auf dem Boden bilden. Indem sie die Logik visueller Systeme und sich wiederholender Muster aufgreifen, bewegt sich die Choreografie zwischen Ordnung und Zufall, Klarheit und Verwirrung. Bewegungsphrasen kombinieren, wiederholen und ordnen sich zu temporären Kompositionen im Raum neu an – manchmal präzise, manchmal verdächtig chaotisch. Die Tänzerinnen und Tänzer spielen allein, gemeinsam und gelegentlich auch gegeneinander und folgen dabei Regeln, die nie vollständig erklärt wurden, aber dennoch irgendwie einen Sinn ergeben. Strukturen entstehen, lösen sich auf und organisieren sich neu, während Systeme mit dem Chaos flirten und Strategien auf der Stelle erfunden werden. Irgendwann ist das Spiel zu Ende. Aber wenn niemand die Regeln wirklich kannte… gab es dann jemals einen Gewinner?

Tanz | Helena Bröker, Paul Vincent Heinrich, Nicolò Ritrovato
Choreographie | Frederico Mendes Teixeira
Projektassistenz | Valentina Restrepo Giraldo
Dauer | 30 Minuten

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PAUSE

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ca. 20:00 Uhr // Lagom (Cheng-Yang Peng)

Lagom ist ein schwedisches Wort und bedeutet „nicht zu viel, nicht zu wenig, genau richtig“.

Zwei Menschen wachen auf und bereiten sich auf ihren Tag vor. Was wie eine einfache Morgenroutine beginnt, offenbart langsam etwas Beunruhigendes: Sie machen sich nicht nur fertig – sie proben sich selbst. Als sie sich treffen, versuchen sie, eine Verbindung herzustellen. Aber wie kann man einen echten Moment teilen, wenn man beide auftreten? Dieses Duett erforscht die erschöpfende Kluft zwischen dem, was wir sind, und dem, was wir denken, dass wir sein müssen. Es fragt: Was ist, wenn das, wonach wir suchen, schon immer in uns war? Lagom richtet sich an alle, die schon einmal das Gefühl hatten, „genug“ sein zu müssen.

Choreografie | Cheng-Yang Peng
Tanz | Feng-Ti Yang, Pier Paolo Lara
Musik | Marco Girardin, Die Musik wurde eigens für diese Choreografie in Auftrag gegeben und komponiert.
Bühnenbild | Xzavier Tang
Projektassistenz | Ke-Chieh Liu
Fotos | Ke-Chieh Liu
Dauer | 30 Minuten
Alter | ab 16
Gefördert durch: Kulturamt Essen
Besonderer Dank gilt | B:STUDIO

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somebody@maschinenhaus 26 ist ein Projekt der IG Tanz Essen, koproduziert mit dem Maschinenhaus Essen im Rahmen der Mittelzentren Förderung Tanz und Performance und gefördert durch die Allbaustiftung Essen.

 

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