FOTO: © © Silviu Guiman / © Esther Murdock / © Esther Murdock

SOMEBODY@MASCHINENHAUS 26 // EIN ABEND MIT: Miss Perfect – Nene Okada / The Place from Which – Jennie Boultbee / MY ASS IS MY WEAPON – Valentina Restrepo Giraldo & Maria Savva

Das sagt der/die Veranstalter:in:

Miss Perfect (Nene Okada)

Miss Perfect ist ein Tanztheaterstück, das auf humorvolle und kritische Weise den unbewussten sozialen Druck, der auf Frauen in der heutigen Gesellschaft lastet, sowie das durch soziale Medien und Werbung konstruierte Ideal der "perfekten Frau" darstellt. In einer Welt, die von Informationen und öffentlich sichtbaren Bewertungen überquillt, verinnerlichen wir unbewusst Standards für Erfolg und Glück. Durch das extreme Streben der Protagonistin nach Perfektion stellt das Stück die Frage, wie unsichtbare Normen und der Druck zur Konformität nicht nur Frauen, sondern Menschen aller Geschlechter in ihrem Selbstausdruck und ihrer Lebensweise beeinflussen. Das Stück lädt das Publikum dazu ein, über die unbewussten gesellschaftlichen Kräfte nachzudenken, die unsere Identität formen.

Tanz, Choreografie, Text: Nene Okada Musik // Tonaufnahme: Marco Girardin //  Choreografische Unterstützung: Außenperspektive: Kati Masami Menze // Fotos: Silviu Guiman (Face photo) / Nene Okada (Work image photos) // Dauer: 15 Minuten // Förderung: Gefördert durch Stadt Essen Kulturamt

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The Place from Which (Jennie Boultbee)

The Place from Which“ beginnt mit einem Interesse an dem, was gesehen wird, im Gegensatz zu dem, was nicht gesehen wird. Obwohl wir sehen und den Alltag beobachten, bieten uns unsere Städte und Umgebungen einen Rahmen, durch den wir Dinge betrachten können. Wie kann dieses architektonische Bild von uns selbst gerahmt und im Selbst und in unseren Beziehungen wahrgenommen werden? „Die Haut ist es, die resoniert, die uns anzieht, doch es ist das, was unter der Haut liegt, das die Oberfläche attraktiv und geheimnisvoll macht … Es ist der Raum hinter den Worten, der der Oberfläche eine Resonanz gibt, die sie wichtig macht.“ — Robert Wilson . „The Place from Which“ baut auf einer physischen Praxis auf, die einen wörtlichen Ort bietet, von dem aus man beginnen kann und von dem aus alles andere entsteht. Komponiert mit einer Aufmerksamkeit für die Abwesenheit von Dingen und die Verspieltheit, die sich aus der Möglichkeit des Unbekannten ergibt. Was bleibt gesehen und ungesehen; Abwesenheit darf die Vorstellungskraft aktivieren und Bedeutung erweitern, statt sie zu verringern. Es entsteht eine Arbeit, die ihre eigene Konstruktion offenlegt: ein Dialog zwischen zwei Performer*innen, dem Selbst und dem Anderen.

Tanz, Choreografie, Video: Jennie Boultbee // Musik: Fabian Neubauer // Fotos: Esther Murdock // Dauer: 30 Minuten

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MY ASS IS MY WEAPON (Valentina Restrepo Giraldo & Maria Savva)

MY ASS IS MY WEAPON erforscht, wie hüftzentrierte Tänze – Perreo, Reggaeton, Twerking und Bauchtanz – als Akte von Freude, Stärke und Widerstand zurückerobert werden können. Bewegung wird zu einer Sprache der Feier, in der Lust und Kraft nebeneinander bestehen. Die Performance untersucht, wie diese Tänze, die besonders dann sexualisiert oder stigmatisiert werden, wenn sie von weiblich gelesenen Körpern ausgeführt werden, in Werkzeuge der Selbstermächtigung verwandelt werden können – als Strategien, um verinnerlichte Scham abzubauen und patriarchale sowie koloniale Strukturen herauszufordern. Das Projekt bringt Maria Savva mit Wurzeln im Nahen Osten und Valentina Restrepo Giraldo mit lateinamerikanischen Wurzeln zusammen, in Zusammenarbeit mit einer Klangkünstlerin / einem Sound-Maker. Gemeinsam verfolgen sie, wie sich diese Tänze durch den Alltag bewegen – bei Hochzeiten, kulturellen Feiern und Partys – und richten den Fokus darauf, wie Hüften Lust, Stärke und Emotionen tragen. MY ASS IS MY WEAPON ist eine Reise des Widerstands, der Freude und der Selbstermächtigung, in der Hüften und Rhythmus als Werkzeuge von Handlungsmacht und Widerstand erforscht werden.

Konzept, Choreografie & Darstellerinnen: Valentina Restrepo Giraldo & Maria Savva Musik // Live-Auftritt: BABY.LONIAX // Fotos: Lou Gabriel @lougabr // Dauer: 30 Minuten //  Förderung: Gefördert durch die Stadt Essen Kulturamt

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somebody@maschinenhaus 26 ist ein Projekt der IG Tanz Essen, koproduziert mit dem Maschinenhaus Essen im Rahmen der Mittelzentren Förderung Tanz und Performance und gefördert durch die Allbaustiftung Essen.

 

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