Die wunderbar romantischen Flügel der Firma von Julius Blüthner genießen bis heute einen sehr guten Ruf. Aber Leipzig hatte weit mehr zu bieten: Rund 50 Fabriken und Werkstätten lassen sich insgesamt nachweisen, bis der II. Weltkrieg eine deutliche Zäsur setzte. Zur Zeit der DDR kam es zu einem überraschenden Comeback: Kaum zu glauben, aber in den Hupfeld-Werken in Böhlitz-Ehrenberg liefen Klaviere in riesiger Zahl vom Fließband. Leipzig war damals das Zentrum des Klavierbaus in Ostdeutschland, viele Pianos gingen in den Export.
Im Vortrag von PD Dr. Birgit Heise geht es um die besonderen Facetten der seit 1806 bestehenden Leipziger Klavierproduktion, um Klangfarben und Firmengeschichten. Interessant sind auch Berichte bedeutender Zeitzeugen: Welche Leipziger Klaviere schätzten Clara und Robert Schumann, worauf spielte Richard Wagner?
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