Nachrichten informieren oftmals über Missstände, Probleme, Konflikte und Schäden. Wie gehen Sie damit um? Radio ausschalten, Fernsehprogramm wechseln und gar nicht erst zur Kenntnis nehmen, was auf der Welt passiert? Die Kommunikationswissenschaft spricht von Nachrichtenmüdigkeit und Nachrichtenvermeidung – und warnt vor Folgeschäden für die Demokratie, wenn viele Menschen sich nicht mehr ausreichend über das aktuelle politische und gesellschaftliche Geschehen informieren. Sie erforscht, ob eine andere Art der Berichterstattung das Problem lösen kann: der sogenannte „Konstruktive Journalismus“. Lösungsorientierte Nachrichten sollen inspirieren, Hoffnung verbreiten und zum Mittun in der Gesellschaft aktivieren – und die Medienforschung hat in zahlreichen Experimenten und Befragungen positive Wirkungen auf die emotionale Stimmung und die Handlungsbereitschaft von Mediennutzenden gefunden. Aber auf der anderen Seite tut sich ein Spannungsfeld auf, denn: Ist das dann eigentlich noch der objektive und neutrale Journalismus, den wir uns wünschen?
Der Vortrag von Dr. Uwe Krüger thematisiert Nachrichtenmüdigkeit und ihre Risiken für die Demokratie und stellt den Ansatz des konstruktiven Journalismus vor.
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